Archivlink: javarea.de Forum > News > Urheberrechtsverletzung bei Sony-BMG-Studie »Deutschland Online 2«
Vollständigen Link anzeigen: javarea.de Forum > News > Urheberrechtsverletzung bei Sony-BMG-Studie »Deutschland Online 2«

Pages: [1]

geschrieben von Pablo am 23.11.2004 - 16:06
Zitat
 Urheberrechtsverletzung bei Sony-BMG-Studie »Deutschland Online 2«

Wie ironisch das Schicksal manchmal sein kann hat sich diese Woche gezeigt...In einer Studie die von T-Online, Sony BMG und dem Euro Lab for Electronic Commerce & Internet Economics initiert wurde findet sich ein Glossar der nahezu komplett aus der Wikipedia kopiert ist. Wir freuen uns ja eigentlich über jede Verbreitung, aber leider wurde vergessen die Quelle zu nennen.

Ein kleiner Blick zurück erinnert uns daran dass oben genannte Sony BMG die Kanzlei Waldorf beauftragt hat gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Die Kanzlei legte das übelst freizügig aus und unser Wikipedia Asb war von einer Abmahwelle betroffen.

Asb hat auch ein paar Infos zum Fall zusammengetragen: http://www.kefk.net/Network/Abmahnu..../Sony.BMG/

(Quelle: http://tomk32.blogger.de/stories/178122/)

Zitat
 *** Kreuzt man FUD-Argumente mit Platzhaltern, so kommt vielleicht eine gute Studie heraus. Unvergessen -- und bisher immer noch nicht ausgeliefert -- ist Samiszdat, die Studie der Alexis de Tocqueville-Institution über das hybride Betriebssystem Linux. Was hat es diese Woche nicht für wunderbare Studien gegeben, eine funkelnder als die andere! Der Heiseticker, treuer Pluviograf aller Niederschläge auf dem Gebiet der Studien, registrierte unter anderem: eine Studie über nachlässige Online-Händler, eine Studie über Deutschland Online 2 und den kostenpflichtigen Content, eine Studie über Agressionen am Computer, über den europäischen weihnachtlichen Kaufrausch und den Einsatz von RFID-Chips. Nun darf man nicht den Fehler machen, die Studien zueinander in Beziehung zu setzen. Sonst steht man etwa vor dem Problem, dass Deutschland zu Weihnachten einen Online-Kaufrausch in der Höhe von 3,8 Milliarden Euro erwartet, jedoch die Deutschen ihren Online-Händlern misstrauen. Man sollte die Studien auch nicht mit der Realität vergleichen. Sonst steht man vor dem Problem, dass Deutschland Online 2 sich mit bezahlten Inhalten beschäftigt, aber sich ungeniert bei der Wikipedia bedient. Besonders pikant ist dabei, dass Deutschland Online von Firmen finanziert wird, die mit der Abmahnkeule die Inhalte bedrohen, von denen sie studienhalber zitieren. Schön ist auch die Buerteilung der Risiken & Chancen von RFID-Chips. Die Studie warnt zwar vor Datenschutzverletzungen, empfiehlt den Verbrauchermärkten jedoch ganz unparteiisch, ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen so zu verändern, dass jemand, der den Laden mit RFID-Blockern betritt, sofort wegen Hausfriedensbruchs angeklagt werden kann. So sehen also die Risiken aus, wenn man genau hinsieht. Oder genau zielt, mit dem Aggressionsobjekt Computer.

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/53493)

Pablo


Powered by: JBB v.2.0.4 Copyright ©2000-2006, www.javarea.de.