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geschrieben von Tapas am 19.11.2001 - 01:38
WindowsXP kommt ohne Java - man kann also keine JavaApplets sehen! Es gibt zwar einen 5MB Plugin, aber wieviele von den "Neuen" wissen überhaupt was ein Plugin ist.
Händlerinformationen zufolge werden Mitte nächsten Jahres 86%(!!!) aller neuen Computer XP haben - bedeutet das das Ende von Applets?

Muss ich jetzt meine Menüs etc in den Müll schmeissen? oder in Kauf nehmen, dass 50% meiner Visitors meine Seiten nicht richtig sehen?

Ich hab sooooo einen Hals! Ich war noch nie Anti-Microsoft, aber jetzt ist es soweit!

Come on Leute sagt mir einer "es wird nicht so schlimm!" oder muss ich vor Wut explodieren?

Was hält Ihr davon?

Tapas
http://tapas.de.tf

geschrieben von Klaush am 19.11.2001 - 16:50
klar ist das ärgerlich, aber deshalb wird es ja auch beim betreten einer Seite die Applets eingebunden hat sofort zum Download angeboten.Klickt der User auf nein, dann wird es eben nicht installiert. Man sollte auf jeden Fall eine Alternativseite einrichten, damit dem User das Navigieren ermöglicht werden kann.

Es gab gewisse Referenzen und deshalb wurde das Plugin nicht im Betreibssystem integriert. Näheres kann man auf vielen XP Seiten lesen.

geschrieben von Oliver Pradetto am 19.11.2001 - 19:05
"Das Sandwich ist eine natürliche Ergänzung von Windows"

Der Oracle-Gründer und Chef Larry Ellison verspottet Microsoft und seinen Intimfeind Bill Gates
Von Hannelore Crolly
Las Vegas - Larry Ellison ist wie ein kleiner Junge. Daran ändern auch fast 60 Jahre Lebenserfahrung, lange Kleiderstangen voller grauer Armani-Anzüge, eine außergewöhnliche Sammlung teurer Ferraris zu Hause in der Garage und der eine oder andere Düsenjet nicht viel. Der Gründer und Chef des zweitgrößten Softwarehauses der Welt, Oracle, liebt es, seinen Feinden hinter dem Rücken hämisch eine lange Nase zu drehen. Und wenn die anderen darüber auch noch lauthals lachen, gerät der Multimilliardär so richtig in Fahrt.
So ließ es sich Ellison auch in diesem Jahr bei der Comdex-Computershow in Las Vegas nicht nehmen, vor vollem Haus über Bill Gates und dessen Firma Microsoft zu spotten, wie immer zum Amüsement der Anwesenden. Bald werde Microsoft sein Betriebssystem mit einem kostenlosen Sandwich pro Tag bündeln, so höhnte Ellison etwa in Anspielung auf das Kartellverfahren, in dem Microsoft gerade eine außergerichtliche Einigung erzielt hat. Microsoft hatte argumentiert, die vom Justizministerium kritisierte Verknüpfung von Windows mit der Browser-Software Internet Explorer sei eine innovative und natürliche Erweiterung des Betriebssystems. "Menschen, die einen Computer benutzen, müssen essen", spottete Ellison. "Wie man hört, haben sich bereits erste Fast-Food-Ketten über die Microsoft-Pläne beschwert. Aber das kostenlose Sandwich ist schließlich eine natürliche und innovative Ergänzung von Windows."
Bei einer Pressekonferenz vor seiner Comdex-Ansprache hatte Ellison Gates für seine Einigung gratuliert. "Ein großartiger Job, den Microsoft da erledigt hat", sagte der Oracle-Chef. "Das ist wie bei einem Bankräuber, der geschnappt wurde; seine Tat ist auf Video aufgezeichnet, Augenzeugen gibt es auch, und trotzdem wird er laufen gelassen."
Ellison hatte sogar kleine Geschenke für die Journalisten austeilen lassen, um Bill Gates einen weiteren Seitenhieb zu versetzen: Es gab zwei Plastikbecher - einen, mit Oracle Logo, aus hartem, bruchsicheren Material. Und einen kleinen, dünnen, mit Rissen in der Wand - einen Microsoft-Becher. Eine doppeldeutige Warnung prangte darauf: "Taugt nicht für Java." Java ist nicht nur ein umgangssprachlicher US-Ausdruck für Kaffee, sondern auch eine von Sun Microsystems entwickelte Programmiersprache. Neben Ellison zählt der Chef von Sun, Scott McNeally, zu den erbittertsten Feinden von Gates.
Die Botschaft dieses kindlichen Manövers: Die Software von Oracle ist nicht kleinzukriegen, Microsoft dagegen ist fragil, empfindlich und leicht zerstörbar. Mit diesem Hinweis bietet Oracle nun die Möglichkeit, für die Steuerung von Microsofts erfolgreicher E-Mail-Software Outlook die Oracle-Datenbank 9i zu benutzen. Bisher wird Outlook in der Regel mit Microsofts Exchange-Server-Software gemanagt. Das, argumentierte Ellison in seiner Comdex-Rede, sei umständlich, teuer und zudem unsicher. Die Oracle-Datenbank dagegen sei durch eine zusätzliche Sicherheitsstufe "unbreakable" (unzerstörbar) - das zentrale Wort der neuesten Oracle-Marketingkampagne.

geschrieben von Daniel am 20.11.2001 - 09:03
Mich hat die Schi*** auch getresst, dass ich nach jedem formatieren und neu installiern von XP dieses Java Krams neu installieren muss.
Egal - hab wieder 2000 drauf!!

geschrieben von Klaush am 20.11.2001 - 15:44
bevor das Plug-in installiert wird, wird es im Temp zwischengespeichert und genau dort hab ich es rausgenommen um bei einem Format nicht neu uploaden zu müssen.

war nur ein kleiner Trick nebenbei........ Außerdem kann man sich das Teil auch aus dem Netz saugen......;)

geschrieben von Daniel am 21.11.2001 - 15:34
Ja, nee - iss klar!!

Guter Tipp, mache ich jetzt auch!!


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