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| geschrieben von Torsten am 05.05.2001 - 20:19 |
Microsoft erklärt Linux & Co den Krieg
Der Konflikt zwischen Microsoft und den Entwicklern von
frei zugänglicher Software schwelt schon lange. Nun hat
einer der Microsoft-Chefstrategen, Senior-Vice-President
Craig Mundie, die Free-Software-Schmieden ungewohnt
scharf angegriffen. Wie Mundie am Donnerstag in New York
sagte, gefährde die so genannte "Open-Source-Software (OSS)"
die Urheberrechte von Unternehmen. Die allgemeine
Zugänglichkeit dieser Produkte könne geistiges Eigentum
wertlos machen und der Software- und Computerindustrie
damit wichtige Umsatzpotenziale nehmen. Mundie würzte seine Argumentation mit harten Urteilen: Die frei zugängliche
Software-Bewegung nannte er "dürftig" und "fehlerhaft".
Die Programmierung von OSS bringe größere Sicherheitsrisiken
und Instabilität der Software mit sich, so Mundie weiter.
Der öffentliche Zugang der Quellcodes, dem Grundgerüst
von Software, sei "ungesund" und berge erhebliche Risiken im
Bereich der Sicherheit. Mundie billigt OSS einen gewissen Nischenplatz
und Nutzen in der IT-Welt zu. Es habe sich jedoch gezeigt,
so Mundie weiter, dass die Anwendungen für Kunden auf dem
Massenmarkt zu kompliziert seien.
Mundie machte OSS auch zum Teil für das Dotcom-Sterben
in der New Economy verantwortlich: Weil sie bei der Software
auf das falsche Geschäftsmodell gesetzt hätten, sei eine Reihe
von Unternehmen in den vergangenen Monaten gescheitert.
Die verbalen Attacken aus dem Microsoft-Lager sind nicht neu.
Bereits im Februar schlug Group Vice President Jim Allchin in die
gleiche Kerbe. "Open-Source ist ein Zerstörer geistigen Eigentums",
so Allachin damals. Er könne sich nichts schlimmeres für die Software-Industrie und das Geschäft mit geistigem Eigentum vorstellen als diese Bewegung. Der Ton hat sich mit der jüngsten Attacke von Mundie aber weiter verschärft.
Der Softwareriese selbst fährt mittlerweile eine zweigleisige
Strategie. Microsoft will auch künftig an seiner Strategie
festhalten und die Quellcodes seiner Produkte durch Geheimhaltung schützen - und hat zugleich Abstand von dieser, ehemals
konsequent verfolgten, Unternehmenspolitik genommen:
Im vergangenen Jahr verteilte Microsoft mehrere hundert
Kopien des Quellcodes seines Betriebssystems "Windows"
an größere Kunden und Partner. Dieser Schritt sollte der
allgemeinen Verbesserung der Produkte dienen: Die Kunden
sollten bei der Suche nach möglichen Fehlern helfen. Mundie
bezeichnet diese Politik als "Shared-Source"-Philosophie.
Damit könne Microsoft den Code mit den Kunden teilen
und trotzdem sein geistiges Eigentum schützen.
Nicht alle Softwarehersteller fahren die harte Linie von Microsoft:
Der weltgrößte Computerhersteller IBM hat im vergangenen Jahr angekündigt, 2001 etwa eine Milliarde Dollar in die Entwicklung und Vermarktung des OSS-Betriebssystems Linux zu investieren.
Doch Microsofts Aufregung scheint nicht unberechtigt:
Laut Prognosen soll der Marktanteil Linux-basierter Server
die Microsoft-Produkte in diesem Bereich bereits Ende 2002
übertreffen.
PS:das kann ja was werden ;) . |
| geschrieben von Gast am 12.05.2001 - 15:32 |
Das ist ein alter Opa, der geistig noch in den 60ern lebt. Also ich benutze zwar selber Windows (wegen ICQ, Spielen, etc.) aber habe Linux installiert und muss sagen, dass die Server sowieso Viel besser sind als die von Microsoft.
Naja, ich sag nur Pech für unseren Opi, das IBM Linux mit unterstützt *gg* |
| geschrieben von Gast am 15.05.2001 - 14:38 |
@seppi,
wenn du nur Win9x Reihe nutzt, dann muß ich dir Recht geben, aber wenn du mal den Win 2000 Server mit dem Apache und dann PHP und MySQL auf dem Rechner hast, so kann sich diesem System schon behaupten.
Ich selber nutze diese Komponeten und hab no Problems damit. Alles nur eine Frage der Einarbeitung und Problemlösung.
Mal davon abgesehen das Linux eine reine Serverplattform ist, sollten dort auch weniger Probleme auftreten, aber wenn ich das mit dem Win 2000 vergleiche, was ich mit dieser Plattform machen kann, nämlich genau das selbe was Linux kann, (wenn ich die richtige Software installiert) habe. Obendrein ist das Win auch auf andere Tätigkeiten zugeschnitten worden.
Mir langt das Win 2000 völlig, läuft super schnell, kein Bluescreen hacken oder sonst derartige Geschichten die bei der Win9x Reihe noch Standard waren.Meine PHP Scripte teste ich Offline und Zocken kann ich auch. Was will ich mehr...... außer ein Sack voll Geld. |
| geschrieben von Gast am 15.05.2001 - 15:01 |
neee, ich hab Windows 98 SE, Windows 2000 und SuSE Linux 7.0 Prof. installiert. Meine Scripts teste ich auch offline mit dem Server OmniHTTPd (und der neusten PHP-Version). Also fürs Spielen, Programmieren, Arbeiten, und alles andere benutze ich Windows 98, und Windows 2000 hab ich mit NTFS auf meiner 2ten Festplatte, mit der ich DVDs Rippe. Linux benutze ich nur selten, wenn mir danach ist (vieleicht sollte ich mal KDE installieren ) |
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