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| geschrieben von Torsten am 12.05.2001 - 13:01 |
Anschaffen mit Versicherung
Mit harter Kritik hat die Union im Bundestag auf den rot-grünen Gesetzentwurf reagiert, der die Situation der rund 400.000 Prostituierten in Deutschland verbessern soll. Der Gesetzgeber dürfe nicht "leichtfertig" Wertvorstellungen preisgeben, die sich bewährt hätten, kritisierte die frauenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Ilse Falk, vor dem Parlament.
SPD/Grüne: Menschenwürde gewahrt
Die Fraktionen von SPD und Grünen wiesen die Kritik zurück. Prostituierte dürften nicht länger "Menschen zweiter Klasse sein", sagte Irmingard Schewe-Gerigk (Grüne). Die Neuregelung verletze auch nicht die Menschenwürde der Prostituierten: "Freiwillige Prostitution verstößt nicht gegen die Menschenwürde", betonte Anni Brandt-Elsweiler (SPD) unter Berufung auf renommierte Rechtswissenschaftler.
Huren bald mit Arbeitsvertrag?
Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf soll Prostitution künftig nicht mehr als "sittenwidrig" gelten. Das bedeutet, dass Prostituierte künftig Arbeitsverträge abschließen und ihren Lohn einklagen können. Gleichzeitig erhalten sie Zugang zu den Sozialversicherungen. Für Prostituierte, die in Bordellen abhängig beschäftigt sind, besteht künftig sogar Versicherungspflicht. Darüber hinaus soll der Straftatbestand "Förderung der Prostitution" gestrichen werden. Es sei "widersinnig", dass Bordell-Betreiber bestraft werden, die für ein angemessenes Arbeitsumfeld sorgten, erklärte Schewe-Gerigk. Diese Regelung sei "einem liberalen Rechtsstaat unwürdig"
FDP: Problem Sperrbezirke ausgeklammert
Kritik kam auch von der FDP. Ina Lenke, frauenpolitische Sprecherin der Liberalen, begrüßte zwar weite Teile des Gesetzes, mahnte aber eine "klare, umfassende Regelung" an. So müsse die geplante Abschaffung der Sperrbezirke bereits in den vorliegenden Entwurf aufgenommen werden. SPD und Grüne hatten dies bislang mit dem Argument zurückgewiesen, dass in diesem Fall der Bundesrat zustimmen muss.
PDS geht Entwurf nicht weit genug
Christina Schenk (PDS) kritisierte, der Gesetzentwurf gehe nicht weit genug. Die Grünen seien mit ihrem Ziel, die Prostitution vollständig zu entkriminalisieren, "gescheitert".
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| geschrieben von Gast am 12.05.2001 - 13:16 |
...es ist nun mal der älteste Beruf der Welt... und das es entkriminalisiert werden soll find ich gut.Dann werden sich Zuhälter endlcih auch mal benehmen müssen. Die Leidtragenden waren immer die Frauen, die an einen solchen Idioten geraten sind und vom Gesetz her auch noch die Dummen waren. Vielleicht hört dann der Missbrauch endlcih auf, das Frauen vom dubiosen Typen dazu gezwungen werden.!
es gibt sie nun mal die Prostituierten und daran ist nichts schlimmes. Gibt eben Männer die nur so ein wenig Liebe und zwischenmenschliche Wärme bekommen. Verwerflich ist nur das Umfeld wenn ein Zuhälter seine Pferdchen schlägt ausbeutet. Oder wenn eine gewitzte P einen Freier ausnimmt, aber das ist ja auch nicht die Regel.
Und wenns entkriminalisiert wird fallen auch hoffentlich andere Straftaten aus dem Milieu mit weg.
Es ist eben ein Beruf der eine will was die andere bietet es, Lohn für die "Arbeit" ist Marktwirtschaft. Klar käufliche Liebe hat nen Nachgeschmach nen unfeinen... einen Menschen sollte man nicht kaufen und Liebe schon gar nicht... aber manchmal ist es halt nicht anders möglich. Sonst wäre die prostitution schon seit Jahrhunderten ausgestorben
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