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| geschrieben von Klaush am 14.12.2004 - 22:47 |
Leute ich habe das Christkind gesehen,
ich habs überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerade die Äuglein zu
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.
Das Christkind hat in heiligen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte grad seine Renntiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht,
ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes rummsen und er klebte am Manta.
Später sah ich auch noch den Nicolaus,
er kam gerad aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mich? Mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
Und als ich nach Haus kam da mußte ich heulen,
mein schöner Wagen hatte drei Beulen.
Vom Niclas, vom Christkind und Santa Klaus,
naja Weihnachten dieses Jahr fällt dann wohl aus.
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| geschrieben von René am 14.12.2004 - 22:51 |
Hi Klaus,
erzähl das Gedicht mal deiner Tochter, danach machst du nicht mehr:
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| geschrieben von Klaush am 14.12.2004 - 22:53 |
| Beim lesen des Gedichts hab ich mir fast in die Hose gemacht. Keine Angst, dass erzähl ich meine Tochter schon nicht, aber die würde sich sicherlich genauso krumm lachen wie ich es tat. |
| geschrieben von René am 14.12.2004 - 22:59 |
Hi Klaus,
aber sicherlich nicht wenn du ihr sagst das Weihnachten auf Grund deiner Fahrkünste dieses Jahr flasch fällt.  |
| geschrieben von Klaush am 14.12.2004 - 23:02 |
1) Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo für sechs Personen und eine Flasche Whisky, dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen
2) Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und ein wenig Olivenöl dazugeben.
3) Ofen auf Stufe 7 während zehn Minuten vorwärmen.
4) Sich ein Glas Whisky einschenken.
5) Anschliessend den Truthahn auf einem Bratblech in den Ofen schieben.
6) Nun schenke man sich zwei schnelle Gläser Whisky ein und trinke diese.
7) Den Thermostat nach 20 Minuten auf 8 stellen, damit es ihn richtig drannimmt.
8) Man schenke sich drei weitere Gläser Whisky ein.
9) Nach einer alben Dunde öffnen, wenden und den Braten überwachen.
10) Die Fiskiflasche ergreiff und sich eins hinter die Binde kippen.
11) Nach einer weiteren halben Stunde bis zum Ofen hinschlendern und die Trute rumwenden.
12) Darauf achten sisch an der verdammten Obendüre nischt die Hand su ferbrenenn.
13) Sich weitere fünf oder sechs Wiskigläser sisch oder soo.
14) Die Drude während dreis Schtunden raten und sich alle swansig Piluten beissen, wenn mögli.
15) Zum Trut kriechen und den Offen aus dem Viech ziehen.
16) Nomal einen Schluggenehmigen und wieder versuchen das Biest rauszugriegen
17) Den Trut vom Boooden auflesen, mit einem Tuch abdurgten un auf eine Bladde hinrichten
18) Paa uff, das du nicht uff d'Schnurre gheisch, weggen dem Fett auf dem Bläddli-bläddli-bo
19) Wenn'sich dorschdem nicht vermaiden läsd, fersuchen sich widder aufzurichten
20) Ein wenig schlapfen
21) Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise kalt essen, selbstverständlich nachdem man das ganze Bordell vom Vorabend aufgeräumt hat.
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| geschrieben von Simon am 15.12.2004 - 11:30 |
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?
Angesichts des enormen Mangels an Nachfrage ist es uns eine besondere Freude, wie alljährlich auch heuer wieder eine wissenschaftliche Untersuchung über den Weihnachtsmann präsentieren zu können.
1.
Eine flugfähige Rentierart ist bisher nicht bekannt. Es gibt jedoch rund 300.000 noch unklassifizierte Arten von Lebewesen. Wenngleich es sich dabei großteils um Insekten und Bakterien handelt, kann die Existenz fliegender Rentiere nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
2.
Es gibt weltweit rund 2 Milliarden Kinder (= Menschen unter 18 Jahre). Moslemische, hinduistische, jüdische und buddhistische Kinder werden vom Weihnachtsmann nicht beliefert, was seine Arbeitsbelastung auf 15 Prozent oder, in absoluten Zahlen, 378 Millionen reduziert. Laut offiziellen Erhebungen liegt der internationale Durchschnitt bei 3,5 Kindern pro Haushalt, das macht also 91,8 Millionen Haushalte. Wir können davon ausgehen, dass in jedem dieser Haushalte zumindest eines der Kinder brav war.
3.
Durch die Zeitverschiebung hat der Weihnachtsmann, sofern er von Osten nach Westen unterwegs ist (und das wäre plausibel), am Weihnachtstag 31 Stunden zur Verfügung. Daraus ergibt sich eine Frequenz von 822,6 Hausbesuchen pro Sekunde. Die durchschnittliche Verweildauer des Weihnachtsmannes pro christlichem Haushalt mit braven Kindern beträgt somit etwa eine Millisekunde, um den Schlitten zu parken, auszusteigen, durch den Kamin zu fahren, die Strümpfe zu füllen, die übrigen Geschenke unter dem Baum zu verteilen, den für ihn bereitgestellten Imbiss zu verzehren, durch den Kamin wieder hinaus zu gelangen, den Schlitten zu besteigen und zum nächsten Haus weiterzufliegen.
Falls alle 91,8 Millionen Stationen gleichmäßig über die Erdkugel verteilt wären (was natürlich nicht der Fall ist, doch für unsere Berechnung wollen wir es der Einfachheit halber annehmen), ergäbe das eine Strecke von etwa 0,78 Meilen pro Haushalt, d.h. eine Gesamtstrecke von 75 1/2 Millionen Meilen.
Das bedeutet, dass sich der Schlitten des Weihnachtsmannes mit einer Geschwindigkeit von 650 Meilen pro Sekunde oder 3000facher Schallgeschwindigkeit fortbewegt. (Haltepausen für dringliche Bedürfnisse, die wir innerhalb von 31 Stunden ja wohl alle mal verspüren, sind dabei noch nicht berücksichtigt.) Im Vergleich dazu erreicht das schnellste bisher von Menschenhand gebaute Fahrzeug, die Raumsonde Ulysses, nur 27,4 Meilen pro Sekunde; ein herkömmliches Rentier läuft bestenfalls 15 Meilen pro Stunde (rund 24 km/h, Anm. d. Übers.).
4.
Ein weiterer interessanter Punkt ist die Nutzlast des Schlittens. Angenommen, jedes Kind erhält nur ein mittelgroßes Lego-Set à 2 Pfund (rund 900 Gramm, Anm.), so hätte der Schlitten 321.300 (britische, Anm.) Tonnen (291.419.100 Kilogramm) zu transportieren, den Weihnachtsmann selbst noch gar nicht mitgerechnet, der ja durchwegs als übergewichtig beschrieben wird. Zu Lande kann ein herkömmliches Rentier etwa 300 Pfund (rund 136 Kilogramm) ziehen.
Selbst unter der Annahme, dass "fliegende Rentiere" (siehe Punkt 1) die zehnfache Menge ziehen können, fänden wir mit acht oder selbst mit neun Rentieren nicht das Auslangen. Vielmehr würden wir 214.200 Rentiere benötigen. Das erhöht die Nutzlast - ohne das Gewicht des Schlittens selbst - auf 353.430 Tonnen (320.561.010 Kilogramm). Um wieder einen Vergleich heranzuziehen: Das wäre vier Mal das Gewicht der Queen Elizabeth.
5.
Ein Gewicht von 353.000 Tonnen verursacht bei einer Fortbewegungsgeschwindigkeit von 650 Meilen pro Sekunde einen enormen Luftwiderstand, wodurch die Rentiere ähnlichen Temperaturen ausgesetzt wären wie ein Raumschiff beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Die beiden Leittiere würden je 14,3 Trillionen Joule an Wärmeenergie absorbieren - und zwar pro Sekunde. Kurz gesagt, sie würden nahezu augenblicklich unter ohrenbetäubendem Getöse in Flammen aufgehen. Darauf wären die unmittelbar nachfolgenden Rentiere der Reibungshitze ausgesetzt. Binnen 4,26 Tausendstel Sekunden wäre das gesamte Rentiergespann verglüht.
Der Weihnachtsmann wäre dabei Zentrifugalkräften ausgesetzt, die das 17.500,06-fache der Schwerkraft betrügen. Selbst bei einem Körpergewicht von nur 250 Pfund (ca. 115 Kilogramm), also geradezu lächerlich schlank, würde er mit einem Druck von 4,315.015 Pfund (1,954.702 Kilopond) gegen die Lehne seines Schlittens gepresst werden.
Falls es einen Weihnachtsmann jemals WIRKLICH gab, der am Heiligen Abend Geschenke lieferte, so ist er jetzt tot.
Man, war ich enttäuscht, als ich dies las... |
| geschrieben von Simon am 15.12.2004 - 12:00 |
Das ist doch von den Toten hosen? Oder nicht? Irgendwo hab ich noch eine CD rumliegen.
Weis nicht mehr wie das album hies. Die Toten Rosen?
Îs ja egal. Jedenfalls rockts voll ab 
Muss man in der Kirche spielen... |
| geschrieben von Pablo am 15.12.2004 - 14:27 |
Jamba-Werbung? 
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Vorbereitungen einer modernen Weihnachten in einer modernen Welt ...
Wie Weihnachten im Internet gezeigt hat, heisst es nun nicht mehr Weihnachten, sondern x-mas, also muss der Weihnachtsmann auch x-man oder x-masmen sein! Da x-mas fast schon vor der Tür steht, ist es spätestens ab März höchste Zeit mit den Weihnachtsvorbereitungen zu beginnen - Verzeihung: Das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just-in-time vorzubereiten.
Die kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für das diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet um den 29. November statt. Daher wurde das offizielle come-together des organizing-committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar abgehalten. Erstmals haben wir ein Projektstatus-meeting vorgeschaltet, bei dem eine in workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche job-descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powerfulle performance des Kunden-events und optimierte Geschenk-allocations geschaffen werden, was wiederum den service level erhöht und ausserdem hilft, x-mas als brandname global zu implementieren.
Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem co-head global christmas markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-distribution an die zuständigen private-Schenking-centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-units über das Internet angeboten werden.
Die service-provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference-call virtuell informiert und die core-competences vergeben. Ein Bündel von incentives und ein separater team-building-event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus budget-Gründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen client management conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (1,21 DM/Minute) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen.
Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIS) ist auch benchmark-orientiertes controlling für jedes private-Schenking-center (psc) möglich. Nachdem ein neues Literatur-concept und das layout-Format von externen consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 20.0.1 BETA-Release) erstellt werden. Es erscheint als flyer, ergänzt um ein leaflet und einen newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende Marketingmassnahme.
Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das mission statement gefunden. Es lautet "let's keep the candles burning" und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten". Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate-redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven consulting-Ansatz und würdigte das know-how seiner investor-relation-manager.
In diesem Sinne noch erfolgreiche X-mas preparations. |
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